Maximilien de Robespierre

Maximilien de Robespierre war ein französischer Revolutionär und wurde am 6.5.1758 in Arras geboren, er wurde am 28.7.1794 in Paris hingerichtet. Von Beruf war er Anwalt und Abgeordneter der Generalstände und der Konstituente des Nationalkonvents. Er war ein führendes Mitglied des Jakobinerklubs und nach dem Sturz der Girondisten seit Juli 1793 der Kopf des Wohlfahrtsausschusses sowie seit April 1794 faktischer Diktator. Gestützt auf Teile des Bürgertums und die unteren Volksschichten erstrebte Robespierre eine radikale Demokratisierung und die „Herrschaft der Tugend“; er führte den Kult des „Höchsten Wesens“ ein. Zur Durchsetzung seiner Ziele bediente er sich eines ständig zunehmenden Terrors („Schreckensherrschaft“). Am 9. Thermidor (27.7.) 1794 wurde er unter Teilnahme ehemaliger Parteigänger vom Konvent gestürzt und am nächsten Tag ohne Prozess mit einer Guillotine hingerichtet.

Social Media:

Kommentar hinterlassen

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.