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Schule > ErdkundeAllgemein > Die Passatzirkulation   

  Die Passatzirkulation  

Verfasst von Oliver Kuna am 01.01.2001

(Landschaftszonen und Raumanalyse, S. 6-8; Diercke-Weltatlas S. 219)

Die Hauptursache für die Zirkulationen in der Atmosphäre ist der Temperaturunterschied zwischen den Polen und dem Äquator. In der tropischen Zone, also am Äquator, befinden sich dicht am Boden warme Tiefdruckgebiete, die die Luft nach oben drücken. Aufgrund der Wärme ist dies leicht möglich, da die Luft dort eine geringe Dichte hat. Deshalb erreichen die Hochdruckgebiete über dem Äquator (in höheren Luftschichten) ca. 18 km, während an den Polen dort nur in 8-9 km Höhe Tiefdruckgebiete entstehen. Der unterschiedliche Luftdruck will sich ja bekanntermaßen ausgleichen weshalb der Druck Richtung Nord-/Südpol rapide abfällt und sich am südlichen bzw. nördlichen Wendekreis der Erde (23° s. Br., 23° n. Br.) dadurch Hochdruckgebiete in geringerer Höhe bilden. Dieser Druckabfall nimmt sogar noch stärker zu; in der sogenannten planetarischen Frontalzone treffen dort warme und kalte Winde aufeinander, wodurch sich die Gradientwinde bilden (ebenfalls starker Druckabfall). Zu dieser Nord-/Südströmung der Winde kommt noch die Ablenkung der Winde in westliche Richtung hinzu, was die Cordioliskraft bewirkt. Durch dieses Zusammenspiel von Kraft und Druckausgleich entstehen in Bodennähe der Nordostpassat (Nordhalbkugel) und der Südostpassat (Südhalbkugel). Wie bereits erwähnt entstehen am 23. Breitengrad (nördlicher und südlicher Breite) Hochdruckgebiete in Bodennähe. Zwischen ihnen liegt der 0. Breitengrad, der Äquator, an dem sich ein Tiefdruckgebiet befindet, auf das nun die beiden Antizyklonen (Hochdruck) wirken. Durch diesen Druckausgleich entstehen u. a. die Passatwinde. Wie man der Karte im Atlas jedoch entnehmen kann, liegt die Zone, in der NO-Passat und SO-Passat aufeinander treffen, nicht direkt am Äquator, sondern teilweise einige Grad nördlich und südlich davon (nördl.: Atlantik, 20°-40° w. Lge.; südl.: Indischer Ozean, 70°-100° ö. Lge.). Diese Kalmzone wird innertropische Konvergenzzone (ITC) genannt, weil dort die Passate konvergieren. Die feuchte Meeresluft, die die Passate mit sich bringt, steigt am erhitzten Äquator empor, bildet sich zu Wolken und regnet am Äquator, sowie nördlich und südlich davon wieder in heftigen Regenschauern ab.

Schließlich ist noch zu sagen, dass die ITC das ganze Jahr hinüber nicht immer gleichartig verläuft sondern sich im Sommer etwa um 18° nach Norden verschiebt, wodurch sich auch die Lage der Luftdruckgebiete und Winde verändert.

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