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Schule > ErdkundeAllgemein > Relief und Klima in Norddeutschland   

  Relief und Klima in Norddeutschland  

Verfasst von Oliver Kuna am 01.01.2001

Im Diercke-Weltatlas (S. 18-19) ist Norddeutschland im Maßstab 1 : 1.500.000 abgebildet, d. h. ein Zentimeter auf der Karte entspricht auf die Realität übertragen 1.500.000 cm, also 15 km.

Um die auf der Karte abgebildete Landschaft beschreiben zu können, muss man sich zunächst die Legende ansehen. Daraus geht hervor, dass die Landhöhen mit unterschiedlich hellen Braun- und Grüntönen dargestellt werden. Je dunkler das Grün also wird, desto niedriger liegt das jeweilige Gebiet. Dementsprechend höher liegt es, wenn der Braunton dunkler wird.

Auch Städte sind in dieser Karte eingezeichnet; diese erkennt man entweder an einem (rot gefüllten) Kreis oder Dreieck. Hierbei gilt: je größer das Symbol, desto mehr Einwohner hat die Stadt.

Weiterhin verfügt die Karte über Staats- und Landesgrenzen, sowie über die wichtigsten Verkehrswege, dargestellt durch verschiedenfarbige und verschieden dicke Linien. Flüsse werden ebenfalls als Linien dargestellt und sind immer blau gefärbt. Auch das Meer wird auf der Karte blau dargestellt, wobei zu beachten ist, dass dunkleres Blau für tieferes Meer steht. Geringe Meerestiefen werden daher weiß dargestellt.

Wenn man Norddeutschland beschreiben will, muss man zunächst sagen, dass es nicht sehr hoch über dem Meeresspiegel gelegen ist. Der größte Teil Norddeutschlands liegt zwischen 0 und 30 m über NN, kleinere Gebiete an der Nordseeküste (z. B. Emden u. Wilhelmshaven) liegen sogar unter NN. Nach Süden hin nimmt die Landhöhe allerdings mehr und mehr zu. So liegt die Lüneburger Heide schon zwischen 30 und 100 m hoch, auch die Region südlich von Bremen und um Cloppenburg herum hat diese Höhe. Südlich von Hannover fängt es dann gebirgiger zu werden, das Mittelgebirge beginnt und im Harz sind durchschnittlich Höhen von 500 bis 750 m, teilweise auch über 1000 m, festzustellen.
Größere Städte in Norddeutschland sind Hamburg, Hannover und Bremen.

Nun zum Klima:
Hierbei beziehe ich mich auf die Klimakarte Deutschlands, ebenfalls im Diercke-Weltatlas (S. 46). Auch bei dieser Karte sollte man zunächst einen Blick auf die Legende werfen, da diese Aufschluss über die durchschnittlichen Niederschläge im Jahr bietet und wie die Temperaturangaben bei den einzelnen Städten zu verstehen sind.
Vorweg ist zu sagen, dass sich ganz Deutschland, also auch Norddeutschland, in der gemäßigten Klimazone befindet und damit weder Extremtemperaturen noch überdurchschnittlich hohen Niederschlägen ausgesetzt ist.
Besonders auffällig ist, dass in Norddeutschland, verglichen mit anderen Regionen Deutschlands, fast überall der gleiche Niederschlag herrscht. Wie man der oberen Tabelle in der Legende entnehmen kann, weist die hellgrüne Färbung, welche Norddeutschland und die meisten anderen Regionen Deutschlands, insbesondere West- und Süddeutschland, besitzen, auf 600 bis 800 mm Niederschlag im Jahr hin, wobei dort lt. Tabelle in 5 Monaten eine mittlere Temperatur von min. 10° C herrscht.
Die Temperatur kann man anhand der Karte jedoch noch genauer definieren, da bei einigen Städten die jeweilige mittlere Januar- und Juli-Temperatur verzeichnet ist. So sind innerhalb Norddeutschlands schon deutliche Temperaturunterschiede von fast 1° C erkennbar. Die mittl. Januar-Temperatur in Westerland auf Sylt beträgt nämlich +0,8° C, die im niedersächsischen Braunschweig nur -0,1° C (→ Δ = 0,9° C). Die mittlere Temperatur im Juli liegt in fast allen norddeutschen Städten um 17,5° C; nur weiter nördlich in Schleswig-Holstein (Flensburg) und auf den nordfriesischen Inseln (Sylt) sind diese etwas niedriger.

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