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Schule > DeutschDramen > "Nora" (Henrik Ibsen): Gespräch Rank/Nora - I...   

  "Nora" (Henrik Ibsen): Gespräch Rank/Nora - Inhalt, zentrale Aussagen  

Verfasst von Oliver Kuna am 01.01.2001
Besucher-Urteil: Note 1,0 (Skala: 1-6)
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Aufgabe:
Fassen Sie den von Ihnen bearbeiteten Gesprächsausschnitt in Ibsens Roman "Nora" (S. 51-57) in einem Text zusammen. Stellen Sie anschließend begründet dar, welche zentralen Aussagen gemacht werden bzw. welche Verhaltensweisen auffallen.


In dem gewählten Textausschnitt (S. 51, Z. 6 - S. 57, Z. 25) wird das Gespräch zwischen Nora und Dr. Rank dargestellt, welches direkt nach der Unterhaltung zwischen Nora und Helmer stattfindet. Nora bat ihren Mann, dass er die Entlassung Krogstads zurückziehen solle, worauf dieser sich jedoch (nachdem Nora sein Verhalten als "kleinlich" bezeichnet hatte) persönlich beleidigt fühlte und das Kündigungsschreiben gegen ihren Willen abschickte und sich daraufhin zum Arbeiten in sein Zimmer zurückzog.

Während sie Selbstgespräche führt und nach einem Ausweg bittet, kommt Dr. Rank zu Besuch, mit dem Nora sofort ins Gespräch kommt. Rank erzählt ihr, dass er aufgrund seiner Rückenmarksschwindsucht bald sterben werde und sagt ihr zu, dass er ihr seine Visitenkarte mit einem schwarzen Kreuz schicken werde, sobald er "über das Schlimmste Gewissheit" (S. 52, Z. 12-13) hat. Helmer dürfe von seinem schlechten Zustand nichts erfahren, da er einen "ausgeprägten Widerwillen gegen alles Hässliche" (S. 52, Z. 8) habe. Nora will von alledem jedoch nichts wissen und das Gespräch in eine unterhaltsame Richtung lenken. Sie führt Rank ihre Seidenstrümpfe vor, die sie für den bevorstehenden Maskenball tragen möchte. Als dieser jedoch eine anzügliche Bemerkung macht, bricht Nora die "Vorführung" ab; Rank klagt anschließend darüber, dass er der Familie Helmer kein Andenken hinterlassen werde. Nora spielt mit dem Gedanken, ihn um einen "ungeheuer großen Dienst" (S. 54, Z. 36) zu bitten (Näheres hierzu s. Teil 2 dieser Aufgabe), verwirft diesen Gedanken jedoch wieder, nachdem Dr. Rank ihr gestanden hat, dass er sie liebt. Nora deutet an, Ranks heimliche Liebe zu ihr bemerkt zu haben, will aber nicht näher darauf eingehen, als Rank sie darum bittet. Das Gespräch zwischen den beiden Personen wird abrupt beendet, indem das Hausmädchen Helene eine Karte hereinbringt, auf der Krogstads Name steht. Unter dem Vorwand, es sei eine Überraschung für ihren Mann gekommen, bittet sie Rank, Helmer in der Zwischenzeit abzulenken.

Die zentralen Aussagen, die innerhalb dieser Passage gemacht werden, sind Dr. Ranks Bekanntgabe seines baldigen Todes, Noras Absicht, ihn um einen großen Gefallen zu bitten und schließlich Ranks Liebesbekenntnis für Nora.

Rank beginnt zwar sofort, davon zu erzählen, was ihn belastet, allerdings umschreibt er das Thema zunächst ("Etwas, worauf ich schon lange vorbereitet bin." S. 51, Z. 24). Danach allerdings spricht er ungewöhnlich offen und sogar zynisch über sein Leiden ("In einem Monat lieg ich vielleicht schon für die Würmer auf dem Friedhof." S. 51, Z. 35-36).

Nora hingegen bleibt bei umschreibenden Formulierungen wie "es ist so außerordentlich viel - ein Rat und eine Hilfe und ein Dienst." (S. 55, Z. 5-6). Obwohl im weiteren Verlauf dieses Textes keine Aussagen über die Inhalte von Noras Bitte gemacht werden, so deutet vieles darauf hin, dass sie von dem wohlhabenden Rank um Geld fragen wollte, mit dem sie dann die restlichen Schulden bei Krogstad hätte bezahlen wollen.

Ein weiterer wichtiger Abschnitt in dieser Passage ist der Teil, in dem Rank Nora seine Liebe gesteht. Nora reagiert jedoch relativ gelassen darauf, indem sie ruhig aufsteht und das Hausmädchen um eine Lampe bittet. Offenbar vermutete sie schon seit längerem, dass Rank ein Auge auf sie geworfen hat. Frau Lindes Bemerkungen über Dr. Rank ("S. 45, Z. 5-19: "...einem reichen Bewunderer, der dir viel Geld verschaffen sollte ... wie kann der feine Mann so aufdringlich sein?") haben Nora vermutlich erst auf die Idee, dass Rank sie lieben könnte, gebracht. Schließlich versucht sie sogar, das Thema direkt anzuschneiden: "Sie sind doch wohl nicht eifersüchtig auf die arme Christine?" (S. 53, Z. 20-21).

Grundsätzlich beinhaltet die Textstelle S. 51-57 neue und wichtige Informationen, die zum Teil schon auf den Seiten davor vorausdeutend angesprochen wurden (wie Ranks heimliche Liebe zu Nora).

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