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Schule > BiologieAllgemein > Evolutionsfaktor Rekombination   

  Evolutionsfaktor Rekombination  

Verfasst von Oliver Kuna am 01.01.2000

Rekombination (Durchmischung des Erbgutes bei sexueller Fortpflanzung)



Jeder weiß: Geschwister sind relativ bis extrem unterschiedlich. Das betrifft Aussehen, Verhalten, Intelligenz usw. Diese Unterschiede sind nicht durch Mutationen zustande gekommen, von Ausnahmen abgesehen. Die wesentliche Ursache ist die Keimzellenbildung. Hier werden mit Hilfe eines speziellen Teilungsprozesses (der Meiose) Zellen gebildet, die 23 statt 46 Chromosomen enthalten.

Man muss wissen, dass von den 46 nicht beliebige 23 "entfernt" werden dürfen. Jedes Chromosom ist doppelt vorhanden, man nennt sie homolog. Von den homologen Chromosomen wird stets eins ausgewählt, niemals landen zwei homologe Chromosomen in den Keimzellen.

Man muss wissen, dass die Geschlechtschromosomen etwas aus der Reihe tanzen und zwar beim Mann. Hier sind die "homologen" Chromosomen sehr unterschiedlich: Man spricht vom X-Chromosom und vom Y-Chromosom. In einer Keimzelle befindet sich dann folgerichtig nur eins von den beiden genannten.

Man muss wissen, dass von den beiden homologen Chromosomen eins mütterlichern und das andere väterlichen Ursprungs ist.

Man muss wissen, dass die homologen Chromosomen zwar gleich, aber genetisch nicht völlig identisch sind. Bei der Keimzellenbildung hat nun jedes Chromosom der beiden homologen die Chance von 50 %, in die Keimzelle zu kommen.

23 Male wird gewissermaßen das Los zwischen zwei Alternativen gezogen.

Die Folge: 223 Keimzellenkombinationen sind möglich. Die Wahrscheinlichkeit, dass Eltern zwei genetisch identische Kinder bekommen, ist gleich null. Eineiige Zwillinge bilden eine Ausnahme.

Das menschliche Modell kann auch auf die Tier- und Pflanzenwelt übertragen werden. Der Vorteil: Es entstehen viele neue Erscheinungsformen. Nun muss die Selektion entscheiden, was geeignet ist oder nicht.

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